Eigentümer oder Käufer eines Altbaus müssen sich früher oder später mit dem Thema der Heizungssanierung befassen. Je nach Zustand der alten Heizung und der Wärmedämmung im Haus ist eine Teilsanierung möglich. Manchmal kommt man aber um den kompletten Ersatz des Heizungssystems nicht herum und muss sich mit der Frage befassen, welche modernen Alternativen eingesetzt werden sollen.

Bis 2050 soll die Schweiz klimaneutral werden – dieser Beschluss steht fest. Zudem haben die kantonalen Energiedirektoren eine Vision unterzeichnet, dass bis Ende des Jahres 2020 die Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudebereich umgesetzt werden und damit ein Beitrag für die Umwelt erfolgen soll. Doch was bedeutet dies für Hauseigentümer mit alten Öl- oder Gasheizungen?

Es gibt zwei Möglichkeiten, wie Sie Ihre Heizung mit den Energiezielen der Schweiz in Einklang bringen und die neuen schweizweiten Vorschriften erfüllen können:

Öl- oder Gasheizung modernisieren und Gebäude dämmen

Wenn Sie bei der Variante Öl- oder Gasheizung bleiben möchten, Ihre Heizungsanlage aber den Vorschriften nicht mehr entspricht, müssen Sie sehr wahrscheinlich den alten Wärmeerzeuger gegen ein neues, effizienteres Modell tauschen. Dabei sollen entweder mindestens 10 Prozent der benötigten Energie aus erneuerbaren Quellen bezogen oder aber mindestens 10 Prozent weniger fossile Energie verbraucht werden. Zudem kann es nötig sein, Fenster zu erneuern und die Wärmedämmung der Fassade und des Dachs zu optimieren, damit man die gesetzlichen Rahmenbedingungen einhält.

Einsatz erneuerbarer Energien

Wer seine alte Heizung komplett ersetzen sollte, hat zwar eine grössere Investition zu tätigen. Längerfristig gesehen können mit einem Ersatz der Heizungsanlage aber viele Energiekosten eingespart werden. Wenn die alte fossile Heizungsanlage aber eigentlich noch gut ist, kann man sie auch mit einer alternativen, modernen Lösung ergänzen. Wichtig ist, dass dabei mindestens 10 Prozent erneuerbare Energie für die Heizung eingesetzt werden.

Viele Menschen denken bei Heizungssystemen mit erneuerbaren Energien meist direkt an Solaranlagen. Doch es gibt weit mehr Möglichkeiten wie zum Beispiel die verschiedenen Wärmepumpen. Je nach Wärmepumpenart wird die Energie aus der Aussenluft, aus dem Wasser oder aus den Tiefen des Erdreichs bezogen, was im Vergleich zu fossilen Heizungssystemen sehr geringe Betriebskosten verursacht. Wer Holz als Energiequelle nutzen möchte, kann dies mit einer Holzheizung mit Pellet-Feuerung umsetzen und sein Haus mit einem einheimischen Brennstoff heizen.

Die komfortabelste Lösung bietet ein sogenannter Wärmeverbund, der mehrere Liegenschaften mittels einer zentralen Wärmeerzeugungsanlage per Fernwärme heizt.

Egal für welche Sanierungsart Sie sich entscheiden, Engel & Völkers bietet im kostenlosen Ratgeber Heizungssanierung wertvolle Checklisten und Tipps, die die Entscheidung erleichtern. Hier erfahren Sie auch, wie Sie die Energiekennzahl Ihrer Liegenschaft berechnen können und welche Mustervorschriften MukEn14 die Kantone beschlossen haben.

Zudem stehen wir Ihnen gerne auch persönlich für Fragen zur Verfügung via Telefon oder Mail und helfen Ihnen, die geeigneten Partner für Ihre Heizungssanierung zu finden.

Denken Sie vorausschauend, und machen Sie Ihr Haus bereits jetzt klimaneutral. Wir freuen uns, wenn wir Ihnen helfen können.