In der Schweiz wird im Durchschnitt alle 14 Minuten eingebrochen. Die Angst, der Dieb schleicht sich mitten in der Nacht ins Haus, während man schläft, ist aber unbegründet. Vor allem durch Hollywood haben die meisten Menschen ein völlig falsches Bild von Einbrechern. Tatsache ist: Im Herbst steigt das Risiko, wenn die Tage wieder kürzer und düsterer werden. Wir zeigen Ihnen, welche Massnahmen für den Schutz Ihrer Immobilie unablässig sind.

Zuerst einmal sollte Ihnen Folgendes klar sein: Diebe fürchten sich wahrscheinlich mehr vor Ihnen als Sie sich vor ihnen. Das bedeutet wiederum: Einbrecher möchten alles, nur keine Bewohner im Haus oder in der Wohnung antreffen. Darum geschehen die meisten Einbrüche tagsüber, wenn die Bewohner bei der Arbeit oder in den Ferien sind. Die polizeiliche Kriminalstatistik der Schweiz zeigt, dass Diebe gerade im Herbst das schmale Zeitfenster am Abend nutzen, wenn es schon dunkel wird, aber noch niemand von der Arbeit zurück ist.

Schutz vor Einbruch: So schützen Sie Ihre Immobilie effektiv

Denken Sie beim Thema «Einbruchschutz» instinktiv an technische Installationen wie zum Beispiel eine Alarmanlage? Das ist nur ein Teilaspekt von zahlreichen Sicherheitsmassnahmen. Der wichtigste Faktor zum Schutz Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung sind Sie selbst. Einbrecher nutzen nämlich oft die erkennbare Abwesenheit der Bewohner aus, um zuzuschlagen.

Um für grösstmögliche Sicherheit zu sorgen und das Risiko eines Einbruchs zu minimieren, empfehlen wir Ihnen folgende Massnahmen für den Schutz Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung:

Einfache Schutzmassnahmen, die Sie sofort umsetzen können

  • Fenster und Türen immer vollständig geschlossen halten
  • Keine leichte Einstiegsmöglichkeiten wie Abfallcontainer oder Leitern bis 3 Meter ab Boden um das Haus stehen lassen
  • Nachbarn über längere Abwesenheit informieren und Briefkasten leeren lassen (ein überquellender Briefkasten ist ein deutliches Zeichen von Abwesenheit)
  • Ferienaufenthalt nicht öffentlich auf Social Media posten
  • Gelegentlich Licht einschalten etwa über eine Steckdose mit Zeitschaltfunktion
  • Diskretion über die im Haushalt befindlichen Wertgegenstände bewahren

Bauliche Massnahmen für mehr Sicherheit

  • Sicherungen an den Fenstergriffen anbringen
  • Abdeckgitter von Lichtschächten von innen verschrauben
  • Sicherheitstüren und -fenster gleich beim Neubau einplanen
  • Sicherheitsschlösser mit mehreren Verriegelungsstufen oder zusätzliche Sperrriegel an der Tür montieren
  • Tresore bereits fest in der Bausubstanz verankern für Ihre wertvollsten Besitztümer

Technische bzw. elektronische Massnahmen gegen Einbruch

  • Lampen mit Bewegungsmeldern ums Haus platzieren
  • Überwachungs- und Alarmsysteme wie etwa Alarmanlagen installieren
  • Schockbeleuchtungs-Systeme aufstellen
  • Sicherheitssysteme anbringen, die bei Abwesenheit simulieren, dass jemand zu Hause ist

Neue Überwachungssysteme für den Einbruchschutz

Moderne Alarmanlagen erkennen nicht nur Bewegung, sondern auch eine Veränderung im Luftgemisch, punktuelle Wärmequellen oder ungewöhnlichen Druck an der Gebäudestruktur beim gewaltsamen Einbruch. Auch ganz praktisch: Sie können die meisten Überwachungssysteme und Alarmanlagen heute über das Smartphone steuern. So sehen Sie auch am Strand jederzeit kurz nach dem Rechten zu Hause.

Kostenloser Ratgeber zum Thema «Einbruchschutz»

Weiterführende Details zu den Massnahmen rund ums Thema «Sicherheit und Schutz für Ihr Zuhause» finden Sie in unserem Ratgeber. Diesen können Sie entweder direkt online lesen oder bei Ihrem Shop in gedruckter Form bestellen.

In über 40 Jahren am Markt hat sich Engel & Völkers neben umfangreicher Vermarktungs- und Standortexpertise auch elementares Know-how zur Sicherheit von Immobilien angeeignet. Haben Sie Fragen zum Thema «Einbruchschutz und Sicherheit»? Wir freuen uns auf ein unverbindliches Gespräch mit Ihnen! Rufen Sie uns gerne an oder schreiben Sie eine E-Mail.