Wellness und Erholung sind im oft stressigen Alltag wichtig, um Körper und Geist zu entspannen. Dabei liegt das Relaxen in der Heimsauna voll im Trend. Die verschiedenen Sauna-Arten bringen unterschiedliche Wirkungsweisen mit sich und die persönlichen Vorlieben entscheiden darüber, ob eine traditionelle Massivholzsauna oder eine moderne Infrarotkabine installiert werden soll.

Im Interview mit Caroline Wüest, CEO von KLAFS, dem Marktführer im Bereich Sauna, Pool und Spa erfahren Sie was bei der Planung der eigenen Wellnessoase beachtet werden sollte.

Sauna, Dampfbad oder Infrarotkabine – welche Möglichkeiten gibt es für den Wellnessbereich in den eigenen vier Wänden?

Wichtig ist es herauszufinden, wo die Vorlieben der Bauherrschaften liegen. So wirkt die traditionelle finnische Sauna mit ca. 90° trockenem Klima vor allem Kreislauf fördernd, entschlackend und stärkend für das Immunsystem. Das Dampfbad dagegen mit rund 45° und annähernd 100% Feuchte bringt seinen Effekt vor allem für die Haut, die Atemwege und natürlich auch für die Entspannung.

Als echte optimale Alternative wird von den Bauherren unser SANARIUM® sehr geschätzt. Es bietet diverse Badeformen in einer Kabine – von der finnischen Sauna bis zum Softdampfbad mit ca. 60° und einer Feuchte von rund 55%. Diese Badeform wird vor allem von Frauen sehr gerne angenommen, da sie etwas schonender wirkt als die finnische Sauna, aber einen spürbaren Gesundheitseffekt bringt.

Matteo Thun Sauna

Bild: Matteo Thun Sauna, KLAFS AG

Welche räumlichen Voraussetzungen müssen für den Einbau einer Sauna gegeben sein?

Bei einer Sauna braucht es lediglich einen pflegeleichten Untergrund sowie einen Starkstromanschluss. In einer Sauna sollte man bequem liegen können. Darum empfiehlt sich einen Platz von ca. 3-4 m2. Also möglichst die Körperlänge plus 10 cm, damit ein gutes Raumgefühl entsteht.

Die Tiefe der Kabine hängt vom verfügbaren Platz ab. Gerade in modernen Etagenwohnungen ist der Platz oft beschränkt. Für diese Einbausituationen haben wir die Sauna S1 entwickelt. Diese hat im Ruhezustand eine Tiefe von 60 cm und entfaltet erst auf Knopfdruck ihre volle Tiefe von 1.60m. So hat man den Raum in der restlichen Zeit anderweitig zur Verfügung.

Kann ich eine Sauna auch für den Garten planen? Was muss bei einer Aussensauna beachtet werden?

Viele Saunaliebhaber wünschen sich eine Sauna im Garten. Sofern der Platz vorhanden ist, braucht es für die Sauna ein festes Fundament und einen Starkstromanschluss. Der Zugang zur Sauna sollte möglichst direkt und trocken sein. Je nach Höhenlage muss sichergestellt werden, dass die Konstruktion für genügend Schneelast geprüft ist. In der Schweiz benötigt man eine Baugenehmigung für eine Aussensauna.

Aussensauna TALO

Bild: Aussensauna TALO, KLAFS AG

Was sind die Design-Trends im Saunabereich?

Heute gilt: Trend ist was gefällt. Von der alpinen Schwitzhütte bis zur geradlinigen Designsauna mit viel Glasanteil wird alles verlangt. In der Schweiz spüren wir eine hohe Affinität zum modernen Design mit viel Sinn für Details. Je nach Budgetmöglichkeiten, abgerundet mit effektvollen Beleuchtungsszenarien.

Sauna Aurora

Bild: Sauna AURORA, KLAFS AG

Ruhephasen nach dem Saunagang sind wichtig. Was muss ich dabei beachten?

Ein Ruheraum ist nicht zwingend. Eine Dusche sollte möglichst direkt zugänglich sein und einen gemütlichen Platz zum Ruhen in der Nähe. Eine bequeme Liege aus der Outdoor und SPA Edition by IKONO verspricht da besondere Wohlfühlmomente.

Spa- & Outdoor Edition

Bild: Spa- & Outdoor Edition by IKONO, KLAFS AG

Noch vor einigen Jahren war der Saunabau im Eigenheim ein echter Luxus. Inzwischen gibt es viele Möglichkeiten, die die Heimsauna auch mit kleineren Budgets realisierbar machen. Die persönlichen Wünsche hinsichtlich der Optik oder bei der Wirkungsweise lassen sich mit einem Profi passgenau umsetzen. Der Traum vom privaten Wellnessbereich mit Sauna muss kein Traum mehr bleiben, denn intelligente Lösungen sind kosteneffizient, benötigen nur wenig Stellfläche und sind individuell montierbar.